Preskočiť na obsah

TV program rakúskych staníc

Rýchly prehľad

Na mobile si vieš filtre zbaliť a vrátiť sa priamo k programu.

Rýchla zmena dňa Dnes
1

Vyber deň

Dátum je prvý krok. Program sa načíta pre zvolený deň.

Časové okno

Ak zadáš koniec skorší než začiatok, plugin okno automaticky natiahne cez polnoc.

2

Poradie vybraných staníc

Stanice na tejto stránke sú pevne zadané. Vieš meniť iba ich poradie vo výpise.

5 vybraných Pevná skupina pre túto URL
3

Rýchle filtre programu

Jedným kliknutím si vieš výpis zúžiť len na najrelevantnejšie programy.

Obsah programu
Zobrazenie
Vyhľadávanie

Vyhľadávanie sa spustí až od 3 znakov.

Vybrané filtre
Deň Dnes
Aktuálny program rakúskych TV staníc na jednom mieste. Vyberte si deň, časové okno alebo zobrazenie programu. Upraviť výber v hlavnom TV programe.
Pokračovanie nižšie:

Výsledky vyhľadávania: zeit.geschichte

Hľadanie v nasledujúcich 7 dňoch vrátane filtrov.

20:15 21:11 07.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Große Momente - Als Österreich die Welt bewegte. In der neuen Dokumentation von ORF III werden außergewöhnliche Momente in der Außenpolitik unsers Landes durch ikonische Fotografien zum Leben erweckt. Vom Moskauer Memorandum 1955 zum berühmten Kuss zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew, und von...

Viac
Große Momente - Als Österreich die Welt bewegte. In der neuen Dokumentation von ORF III werden außergewöhnliche Momente in der Außenpolitik unsers Landes durch ikonische Fotografien zum Leben erweckt. Vom Moskauer Memorandum 1955 zum berühmten Kuss zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew, und von Bruno Kreiskys Treffen mit Jassir Arafat 1979 zum offiziellen Staatsbesuch von Franz Vranitzky in Israel: Expertinnen, Zeitzeugen, Fotografinnen und Fotografen berichten von diesen historischen Meilensteinen aus ihrer Perspektive, beleuchten Hintergründe und finden neue Aspekte zu diesen Schlüsselereignissen in der Geschichte unseres Landes.
Kuratiert von den Regisseuren Josef Pallwein-Prettner und Norman Vaughan werden diese entscheidenden Momente und Highlights der Außenpolitik in einer ausgewählten Sammlung prägender Fotografien zusammengefasst und neu beleuchtet.
Die neue Dokumentation bietet einen Einblick in die prägendsten Ereignisse der Außenpolitik Österreichs, festgehalten in eindrucksvollen Fotografien. In der neuen Dokumentation von ORF III werden außergewöhnliche Momente in der Außenpolitik unsers Landes durch ikonische Fotografien zum Leben erweckt. Vom Moskauer Memorandum 1955 zum berühmten Kuss zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew, und von Bruno Kreiskys Treffen mit Jassir Arafat 1979 zum offiziellen Staatsbesuch von Franz Vranitzky in Israel: Expertinnen, Zeitzeugen, Fotografinnen und Fotografen berichten von diesen historischen Meilensteinen aus ihrer Perspektive, beleuchten Hintergründe und finden neue Aspekte zu diesen Schlüsselereignissen in der Geschichte unseres Landes.
Kuratiert von den Regisseuren Josef Pallwein-Prettner und Norman Vaughan werden diese entscheidenden Momente und Highlights der Außenpolitik in einer ausgewählten Sammlung prägender Fotografien zusammengefasst und neu beleuchtet.
Die Dokumentation "Große Momente - Sternstunden der Außenpolitik Österreichs" bietet einen Einblick in die prägendsten Ereignisse der Außenpolitik Österreichs, festgehalten in eindrucksvollen Fotografien.
21:11 22:03 07.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Ungarische Revolution 1956 - Neue Heimat Österreich. Ungarn, 23. Oktober 1956: Sympathiekundgebungen für die polnische Arbeiterschaft weiten sich nach einem Massaker der Staatssicherheit zum Volksaufstand aus. Der gemäßigte Kommunist und ehemalige Regierungschef Imre Nagy wird rehabilitiert und zum ...

Viac
Ungarische Revolution 1956 - Neue Heimat Österreich. Ungarn, 23. Oktober 1956: Sympathiekundgebungen für die polnische Arbeiterschaft weiten sich nach einem Massaker der Staatssicherheit zum Volksaufstand aus. Der gemäßigte Kommunist und ehemalige Regierungschef Imre Nagy wird rehabilitiert und zum Ministerpräsidenten ernannt. Auch Vertreter der Opposition gehören der neuen Regierung an. Teile von Armee und Polizei schließen sich der Revolution an. Die am 24. Oktober in Budapest einmarschierenden sowjetischen Truppen werden aus der Stadt vertrieben. In erbitterten Straßenkämpfen verlieren Menschen auf beiden Seiten ihr Leben. Ungarn tritt daraufhin aus dem Warschauer Pakt aus und erklärt nach österreichischem Vorbild seine Neutralität. Mit der UdSSR sollte über den Abzug ihrer Truppen verhandelt werden.
Der Kreml entscheidet sich jedoch für die gewaltsame Lösung: Am 4. November rücken sowjetische Panzer erneut in Budapest ein und schlagen den Aufstand blutig nieder. Im ganzen Land sterben offiziellen Angaben zufolge etwa 2.500 Ungarn und um die 700 sowjetische Soldaten, andere Schätzungen gehen von weit höheren Zahlen aus. Rund 180.000 Menschen fliehen nach Österreich. Gerade mal ein Jahr nach Erlangung seiner vollen Souveränität wird es nun zum Transit- und Aufnahmeland für die Flüchtenden - viele von ihnen finden hier eine neue Heimat.
Das im Jahr zuvor gegründete österreichische Bundesheer erlebt mit dem Grenzeinsatz seine erste Bewährungsprobe. Bereits in der Nacht vom 4. auf den 5. November 1956 treffen 4.200 ungarische Flüchtlinge im neu errichteten "Aufnahmelager" Traiskirchen ein. Die Bevölkerung zeigt sich in den ersten Wochen der Krise solidarisch und spendet, was sie entbehren kann - Matratzen, Kleidungsstücke, mancherorts entstehen eigene Wohnsiedlungen wie die Stefansiedlung in Wels.
In der neuen Dokumentation von ORF III erinnern sich Zeitzeugen wie der Journalist Paul Lendvai, der nach Haft und Berufsverbot über Prag und Warschau nach Wien floh, und der Fotograf Erich Lessing, der den Aufstand in seiner bedeutendsten Reportage dokumentierte, an jene Tage. Bis heute pflegt die ungarische Community in Österreich ihre Sprache, Kultur und Traditionen - und bewahrt zugleich die Erinnerung an die Ereignisse des Ungarischen Volksaufstandes von 1956. Ungarn, 23. Oktober 1956: Sympathiekundgebungen für die polnische Arbeiterschaft weiten sich nach einem Massaker der Staatssicherheit zum Volksaufstand aus. Der gemäßigte Kommunist und ehemalige Regier
22:03 22:54 07.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Baumeisterinnen der Republik - Benita Ferrero-Waldner. Der neue Teil der Dokumentationsreihe von ORF III „Baumeisterin der Republik - Benita Ferrero-Waldner“ wirft einen intensiven Blick auf das Leben und Wirken einer der einflussreichsten Frauen der europäischen Politik.
Als erste Außenministerin Ö...

Viac
Baumeisterinnen der Republik - Benita Ferrero-Waldner. Der neue Teil der Dokumentationsreihe von ORF III „Baumeisterin der Republik - Benita Ferrero-Waldner“ wirft einen intensiven Blick auf das Leben und Wirken einer der einflussreichsten Frauen der europäischen Politik.
Als erste Außenministerin Österreichs und spätere EU-Kommissarin für Außenbeziehungen hat Benita Ferrero-Waldner nicht nur politische Geschichte geschrieben – sie hat sie mitgestaltet. Die Dokumentation zeichnet ihren Weg von der Diplomatin zur Spitzenpolitikerin nach, beleuchtet ihre zentralen politischen Stationen, persönlichen Herausforderungen und ihr diplomatisches Geschick, mit dem sie Krisen begegnete und Brücken baute – zwischen Nationen, Kulturen und Institutionen.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, politische Weggefährten und internationale Persönlichkeiten kommen ebenso zu Wort wie Ferrero-Waldner selbst. In exklusiven Interviews öffnet sie persönliche Einblicke in ihren Werdegang, ihre Beweggründe und die Herausforderungen als Frau an der Spitze der europäischen Diplomatie.
Die filmische Reise führt durch prägende Kapitel der europäischen Außenpolitik: von der Erweiterung der EU über den Nahost-Konflikt bis zu den diplomatischen Beziehungen mit Lateinamerika. Archivaufnahmen, Originaldokumente und eindrucksvolle Bilder aus aller Welt ergänzen die Erzählung und machen die Dokumentation zu einem eindrucksvollen Porträt einer Politikerin, die nie laut, aber stets wirksam war. Der neue Teil der Dokumentationsreihe von ORF III „Baumeisterin der Republik - Benita Ferrero-Waldner“ wirft einen intensiven Blick auf das Leben und Wirken einer der einflussreichsten Frauen der europäischen Politik.
Als erste Außenministerin Österreichs und spätere EU-Kommissarin für Außenbeziehungen hat Benita Ferrero-Waldner nicht nur politische Geschichte geschrieben – sie hat sie mitgestaltet. Die Dokumentation zeichnet ihren Weg von der Diplomatin zur Spitzenpolitikerin nach, beleuchtet ihre zentralen politischen Stationen, persönlichen Herausforderungen und ihr diplomatisches Geschick, mit dem sie Krisen begegnete und Brücken baute – zwischen Nationen, Kulturen und Institutionen.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, politische Weggefährten und internationale Persönlichkeiten kommen ebenso zu Wort wie Ferrero-Waldner selbst. In exklusiven Interviews öffnet sie persönliche Einblicke in ihren Werdegang, ihre Beweggründe und die Herausforderungen als Frau an der Spitze der europäischen Diplomatie.
Die filmische Reis
22:54 23:47 07.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Wie's wirklich war - Die Berichterstatter:innen der Republik. Einblicke und Hintergründe - Österreichs prägende Momente, erlebt und erzählt von Journalistinnen und Journalisten, die dabei waren. Zehn Ereignisse in Nahaufnahme.
Wie war es, als Bundeskanzler Kurz die versammelten Chefredakteurinnen un...

Viac
Wie's wirklich war - Die Berichterstatter:innen der Republik. Einblicke und Hintergründe - Österreichs prägende Momente, erlebt und erzählt von Journalistinnen und Journalisten, die dabei waren. Zehn Ereignisse in Nahaufnahme.
Wie war es, als Bundeskanzler Kurz die versammelten Chefredakteurinnen und Chefredakteure darüber (vor)informierte, dass die Bundesregierung innerhalb von 24 Stunden das gesamte Land Zusperren würde. Wie haben die "Berichterstatter:innen der Republik" dieses geheime Hintergrundgespräch im Kanzleramt erlebt, wie sind sie mit dieser Information umgegangen?
Wann erfuhren Spitzenjournalisten vom Ibiza-Video? Wie haben sie darauf reagiert? Wie den Rücktritt der Regierung und den Sturz von Vizekanzler Heinz Christian Strache erlebt und kommentiert? Die Migrationskrise 2015 veränderte Österreichs Gesellschaft grundlegend - was lief falsch, was richtig?
1999 wollte Bundespräsident Klestil eine ÖVP-FPÖ-Koalition verhindern. Ein Chefredakteur warf ihm "Putschversuch" vor - ein nie erzähltes Kapitel Zeitgeschichte.
1992 brennt die Hofburg. Eine Reporterin rettet einen Lipizzaner und schreibt aus der Notfallambulanz. Caroline von Monaco raucht 72 Zigaretten am Opernball - die Affäre mit einem Tennis-Star kommt ans Licht. 1986 wird Jörg Haider FPÖ-Chef. Welche Rolle spielten die Medien bei seinem Aufstieg?
Die Hintergründe österreichischer Zeitgeschichte erlebt und beschrieben von denen, die dabei waren - pars pro toto: Helga Rabl-Stadler, Hans Rauscher, Anneliese Rohrer, Wolfgang Fellner, Christian Rainer, Andreas Unterberger, Petra Stuiber, Franz Ferdinand Wolf, Conrad Seidl, Martina Salomon, Hans Mahr, Andreas Koller, Kristian Bisutti, Dieter Chemlar, Martin Gebhart, Roman Zach-Kiesling. Sie waren dabei. Sie haben viel gesehen. Sie haben darüber berichtet. Journalistinnen und Journalisten erzählen in dieser neuen ORF-III-Dokumentation über "historische" Momente in Politik, Gesellschaft und Sport, was hinter den Kommentaren und Schlagzeilen wirklich passierte. Ein Blick hinter die Kulissen mit neuen Perspektiven.
Was wirklich wahr war.
Es sind bedeutende Stimmen, die in den vergangenen Jahrzehnten die Geschehnisse des Landes begleitet und dokumentiert haben. Journalistinnen und Journalisten von Tages- und Wochenzeitungen, die Geschichten über Ereignisse schrieben (und schreiben) und damit selbst Geschichte machten.
Die Dokumentation rückt jene Menschen ins Rampenlicht, die die Nachrichtenlandschaft geprägt haben und beleuchtet ihre Sicht un
11:03 11:37 08.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Erlebt, erzählt - Paul Lendvai. Paul Lendvai zählt zu den wichtigsten Zeitzeugen, die die bewegten Ereignisse in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in Mitteleuropa miterlebt haben. Aufgewachsen in Ungarn, erlebte er als Sohn jüdischer Eltern die Verfolgung unter den Nationalsozialisten und wurde späte...

Viac
Erlebt, erzählt - Paul Lendvai. Paul Lendvai zählt zu den wichtigsten Zeitzeugen, die die bewegten Ereignisse in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in Mitteleuropa miterlebt haben. Aufgewachsen in Ungarn, erlebte er als Sohn jüdischer Eltern die Verfolgung unter den Nationalsozialisten und wurde später im kommunistischen Nachkriegsungarn inhaftiert. Im Zuge des Ungarn-Aufstands 1956 floh er nach Wien. Er machte sich als Journalist einen Namen und wurde ausgewiesener Experte für Osteuropa, ab 1982 war er Chefredakteur der ORF Osteuropa-Redaktion. Ein Rückblick auf prägende Stationen seines ereignisreichen Lebens. .
11:37 12:26 08.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Österreich erzählt – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten. Für eine neue Ausgabe der Reihe "Österreich erzählt - Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten" anlässlich der Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 und seiner Folgen kommen Überlebende zu Wort, die von der Verfolgung im Nationalsozialismus ...

Viac
Österreich erzählt – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten. Für eine neue Ausgabe der Reihe "Österreich erzählt - Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten" anlässlich der Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 und seiner Folgen kommen Überlebende zu Wort, die von der Verfolgung im Nationalsozialismus unmittelbar betroffen waren.
Peter René Perez kommt 1936 als Sohn einer Katholikin und eines sephardischen Juden in Wien zur Welt. Aufgrund der Abstammung seines Vaters ist er mit seiner gesamten Familie der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik ausgesetzt. Nach dem "Anschluss" 1938 flieht sein Vater, seine Mutter folgt mit Perez und seinem Bruder nach Frankreich. 1941 wird Perez mit seiner Familie im Lager Rivesaltes interniert. 1942 kommt die Familie frei, sein Vater wird als Bergmann in La Caunette angeworben. Unterstützt von einer Dorffamilie, lebt Perez dort bis zur Rückkehr nach Wien 1948.
Elfriede Knobloch, geborene Rerucha, wird 1930 in Wien geboren und wächst in einer jüdischen Familie in Ottakring auf. Nach dem "Anschluss" 1938 verlieren Knobloch und ihre Mutter Geschäft und Wohnung, ihr Vater wird verhaftet und deportiert. Knobloch sieht ihn nie wieder. 1942 wird sie mit ihrer Mutter ins Ghetto Riga verschleppt. Es folgen für Knobloch die Lager Kaiserwald und Stutthof sowie ein Todesmarsch. 1945 wird sie gemeinsam mit ihrer Mutter befreit und kehrt nach Wien zurück, wo beide bei der Israelitischen Kultusgemeinde Unterkunft finden. Für eine neue Ausgabe der Reihe "Österreich erzählt – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten" anlässlich der Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 und seiner Folgen kommen Überlebende zu Wort, die von der Verfolgung im Nationalsozialismus unmittelbar betroffen waren.
12:26 13:14 08.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Meine jüdische Familie. Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinn...

Viac
Meine jüdische Familie. Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart. Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart.
00:12 01:01 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Große Momente - Als Österreich die Welt bewegte. In der neuen Dokumentation von ORF III werden außergewöhnliche Momente in der Außenpolitik unsers Landes durch ikonische Fotografien zum Leben erweckt. Vom Moskauer Memorandum 1955 zum berühmten Kuss zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew, und von...

Viac
Große Momente - Als Österreich die Welt bewegte. In der neuen Dokumentation von ORF III werden außergewöhnliche Momente in der Außenpolitik unsers Landes durch ikonische Fotografien zum Leben erweckt. Vom Moskauer Memorandum 1955 zum berühmten Kuss zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew, und von Bruno Kreiskys Treffen mit Jassir Arafat 1979 zum offiziellen Staatsbesuch von Franz Vranitzky in Israel: Expertinnen, Zeitzeugen, Fotografinnen und Fotografen berichten von diesen historischen Meilensteinen aus ihrer Perspektive, beleuchten Hintergründe und finden neue Aspekte zu diesen Schlüsselereignissen in der Geschichte unseres Landes.
Kuratiert von den Regisseuren Josef Pallwein-Prettner und Norman Vaughan werden diese entscheidenden Momente und Highlights der Außenpolitik in einer ausgewählten Sammlung prägender Fotografien zusammengefasst und neu beleuchtet.
Die neue Dokumentation bietet einen Einblick in die prägendsten Ereignisse der Außenpolitik Österreichs, festgehalten in eindrucksvollen Fotografien. .
01:01 01:48 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Ungarische Revolution 1956 - Neue Heimat Österreich. Ungarn, 23. Oktober 1956: Sympathiekundgebungen für die polnische Arbeiterschaft weiten sich nach einem Massaker der Staatssicherheit zum Volksaufstand aus. Der gemäßigte Kommunist und ehemalige Regierungschef Imre Nagy wird rehabilitiert und zum ...

Viac
Ungarische Revolution 1956 - Neue Heimat Österreich. Ungarn, 23. Oktober 1956: Sympathiekundgebungen für die polnische Arbeiterschaft weiten sich nach einem Massaker der Staatssicherheit zum Volksaufstand aus. Der gemäßigte Kommunist und ehemalige Regierungschef Imre Nagy wird rehabilitiert und zum Ministerpräsidenten ernannt. Auch Vertreter der Opposition gehören der neuen Regierung an. Teile von Armee und Polizei schließen sich der Revolution an. Die am 24. Oktober in Budapest einmarschierenden sowjetischen Truppen werden aus der Stadt vertrieben. In erbitterten Straßenkämpfen verlieren Menschen auf beiden Seiten ihr Leben. Ungarn tritt daraufhin aus dem Warschauer Pakt aus und erklärt nach österreichischem Vorbild seine Neutralität. Mit der UdSSR sollte über den Abzug ihrer Truppen verhandelt werden.
Der Kreml entscheidet sich jedoch für die gewaltsame Lösung: Am 4. November rücken sowjetische Panzer erneut in Budapest ein und schlagen den Aufstand blutig nieder. Im ganzen Land sterben offiziellen Angaben zufolge etwa 2.500 Ungarn und um die 700 sowjetische Soldaten, andere Schätzungen gehen von weit höheren Zahlen aus. Rund 180.000 Menschen fliehen nach Österreich. Gerade mal ein Jahr nach Erlangung seiner vollen Souveränität wird es nun zum Transit- und Aufnahmeland für die Flüchtenden - viele von ihnen finden hier eine neue Heimat.
Das im Jahr zuvor gegründete österreichische Bundesheer erlebt mit dem Grenzeinsatz seine erste Bewährungsprobe. Bereits in der Nacht vom 4. auf den 5. November 1956 treffen 4.200 ungarische Flüchtlinge im neu errichteten "Aufnahmelager" Traiskirchen ein. Die Bevölkerung zeigt sich in den ersten Wochen der Krise solidarisch und spendet, was sie entbehren kann - Matratzen, Kleidungsstücke, mancherorts entstehen eigene Wohnsiedlungen wie die Stefansiedlung in Wels.
In der neuen Dokumentation von ORF III erinnern sich Zeitzeugen wie der Journalist Paul Lendvai, der nach Haft und Berufsverbot über Prag und Warschau nach Wien floh, und der Fotograf Erich Lessing, der den Aufstand in seiner bedeutendsten Reportage dokumentierte, an jene Tage. Bis heute pflegt die ungarische Community in Österreich ihre Sprache, Kultur und Traditionen - und bewahrt zugleich die Erinnerung an die Ereignisse des Ungarischen Volksaufstandes von 1956. .
01:48 02:35 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Baumeisterinnen der Republik - Benita Ferrero-Waldner. Der neue Teil der Dokumentationsreihe von ORF III „Baumeisterin der Republik - Benita Ferrero-Waldner“ wirft einen intensiven Blick auf das Leben und Wirken einer der einflussreichsten Frauen der europäischen Politik.
Als erste Außenministerin Ö...

Viac
Baumeisterinnen der Republik - Benita Ferrero-Waldner. Der neue Teil der Dokumentationsreihe von ORF III „Baumeisterin der Republik - Benita Ferrero-Waldner“ wirft einen intensiven Blick auf das Leben und Wirken einer der einflussreichsten Frauen der europäischen Politik.
Als erste Außenministerin Österreichs und spätere EU-Kommissarin für Außenbeziehungen hat Benita Ferrero-Waldner nicht nur politische Geschichte geschrieben – sie hat sie mitgestaltet. Die Dokumentation zeichnet ihren Weg von der Diplomatin zur Spitzenpolitikerin nach, beleuchtet ihre zentralen politischen Stationen, persönlichen Herausforderungen und ihr diplomatisches Geschick, mit dem sie Krisen begegnete und Brücken baute – zwischen Nationen, Kulturen und Institutionen.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, politische Weggefährten und internationale Persönlichkeiten kommen ebenso zu Wort wie Ferrero-Waldner selbst. In exklusiven Interviews öffnet sie persönliche Einblicke in ihren Werdegang, ihre Beweggründe und die Herausforderungen als Frau an der Spitze der europäischen Diplomatie.
Die filmische Reise führt durch prägende Kapitel der europäischen Außenpolitik: von der Erweiterung der EU über den Nahost-Konflikt bis zu den diplomatischen Beziehungen mit Lateinamerika. Archivaufnahmen, Originaldokumente und eindrucksvolle Bilder aus aller Welt ergänzen die Erzählung und machen die Dokumentation zu einem eindrucksvollen Porträt einer Politikerin, die nie laut, aber stets wirksam war. .
02:35 03:25 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Wie's wirklich war - Die Berichterstatter:innen der Republik. Einblicke und Hintergründe - Österreichs prägende Momente, erlebt und erzählt von Journalistinnen und Journalisten, die dabei waren. Zehn Ereignisse in Nahaufnahme.
Wie war es, als Bundeskanzler Kurz die versammelten Chefredakteurinnen un...

Viac
Wie's wirklich war - Die Berichterstatter:innen der Republik. Einblicke und Hintergründe - Österreichs prägende Momente, erlebt und erzählt von Journalistinnen und Journalisten, die dabei waren. Zehn Ereignisse in Nahaufnahme.
Wie war es, als Bundeskanzler Kurz die versammelten Chefredakteurinnen und Chefredakteure darüber (vor)informierte, dass die Bundesregierung innerhalb von 24 Stunden das gesamte Land Zusperren würde. Wie haben die "Berichterstatter:innen der Republik" dieses geheime Hintergrundgespräch im Kanzleramt erlebt, wie sind sie mit dieser Information umgegangen?
Wann erfuhren Spitzenjournalisten vom Ibiza-Video? Wie haben sie darauf reagiert? Wie den Rücktritt der Regierung und den Sturz von Vizekanzler Heinz Christian Strache erlebt und kommentiert? Die Migrationskrise 2015 veränderte Österreichs Gesellschaft grundlegend - was lief falsch, was richtig?
1999 wollte Bundespräsident Klestil eine ÖVP-FPÖ-Koalition verhindern. Ein Chefredakteur warf ihm "Putschversuch" vor - ein nie erzähltes Kapitel Zeitgeschichte.
1992 brennt die Hofburg. Eine Reporterin rettet einen Lipizzaner und schreibt aus der Notfallambulanz. Caroline von Monaco raucht 72 Zigaretten am Opernball - die Affäre mit einem Tennis-Star kommt ans Licht. 1986 wird Jörg Haider FPÖ-Chef. Welche Rolle spielten die Medien bei seinem Aufstieg?
Die Hintergründe österreichischer Zeitgeschichte erlebt und beschrieben von denen, die dabei waren - pars pro toto: Helga Rabl-Stadler, Hans Rauscher, Anneliese Rohrer, Wolfgang Fellner, Christian Rainer, Andreas Unterberger, Petra Stuiber, Franz Ferdinand Wolf, Conrad Seidl, Martina Salomon, Hans Mahr, Andreas Koller, Kristian Bisutti, Dieter Chemlar, Martin Gebhart, Roman Zach-Kiesling. .
03:25 04:12 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Österreich erzählt – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten. Für eine neue Ausgabe der Reihe "Österreich erzählt - Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten" anlässlich der Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 und seiner Folgen kommen Überlebende zu Wort, die von der Verfolgung im Nationalsozialismus ...

Viac
Österreich erzählt – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten. Für eine neue Ausgabe der Reihe "Österreich erzählt - Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten" anlässlich der Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 und seiner Folgen kommen Überlebende zu Wort, die von der Verfolgung im Nationalsozialismus unmittelbar betroffen waren.
Peter René Perez kommt 1936 als Sohn einer Katholikin und eines sephardischen Juden in Wien zur Welt. Aufgrund der Abstammung seines Vaters ist er mit seiner gesamten Familie der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik ausgesetzt. Nach dem "Anschluss" 1938 flieht sein Vater, seine Mutter folgt mit Perez und seinem Bruder nach Frankreich. 1941 wird Perez mit seiner Familie im Lager Rivesaltes interniert. 1942 kommt die Familie frei, sein Vater wird als Bergmann in La Caunette angeworben. Unterstützt von einer Dorffamilie, lebt Perez dort bis zur Rückkehr nach Wien 1948.
Elfriede Knobloch, geborene Rerucha, wird 1930 in Wien geboren und wächst in einer jüdischen Familie in Ottakring auf. Nach dem "Anschluss" 1938 verlieren Knobloch und ihre Mutter Geschäft und Wohnung, ihr Vater wird verhaftet und deportiert. Knobloch sieht ihn nie wieder. 1942 wird sie mit ihrer Mutter ins Ghetto Riga verschleppt. Es folgen für Knobloch die Lager Kaiserwald und Stutthof sowie ein Todesmarsch. 1945 wird sie gemeinsam mit ihrer Mutter befreit und kehrt nach Wien zurück, wo beide bei der Israelitischen Kultusgemeinde Unterkunft finden. .
04:12 04:59 09.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Meine jüdische Familie. Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinn...

Viac
Meine jüdische Familie. Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart. .
20:15 21:05 14.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Der ewige Kaiser - Die wahre Geschichte des Franz Joseph. 68 Jahre lang herrschte Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn über die Habsburg-Monarchie, am Ende seines Lebens dominiert das Gefühl des Scheiterns - politisch, und auch auf privater Ebene. Seiner Herrschaft über die Habsburg-Monarchie h...

Viac
Der ewige Kaiser - Die wahre Geschichte des Franz Joseph. 68 Jahre lang herrschte Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn über die Habsburg-Monarchie, am Ende seines Lebens dominiert das Gefühl des Scheiterns - politisch, und auch auf privater Ebene. Seiner Herrschaft über die Habsburg-Monarchie hatte er zwei Jahre vor seinem Tod gewissermaßen selbst den Todesstoß versetzt - mit seiner Unterschrift, die den Ausbruch des Ersten Weltkrieg besiegelte. Trotzdem überwiegt in der Erinnerung oft das Positive. Großen Anteil daran hatte wohl die Frau an seiner Seite: Sisi, deren Geschichte auch 125 Jahre nach ihrem Tod mythenumwoben im Gedächtnis geblieben ist. Exzentrisch, schön und unnahbar - auch für ihren Gatten Kaiser Franz Joseph. Doch wer war der wahre Franz Joseph? Wohl über weite Strecken ein Herrscher, der stoisch und mit eiserner Hand regierte. Ein Kaiser, der zu oft all seine Energie daran setzten, das Alte zu bewahren - und das Neue nicht aufkommen zu lassen. Eine österreichisch-deutsche Koproduktion, die ein völlig neues Licht auf den altbekannten Kaiser wirft- einen Kaiser, dessen Kindheitstraumata sein ganzes Leben überschatten sollten.
Ein Film von Martin Koddenberg
Eine Koproduktion von ORF, pre tv, ZDF und arte. 68 Jahre lang herrschte Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn über die Habsburg-Monarchie, am Ende seines Lebens dominiert das Gefühl des Scheiterns - politisch, und auch auf privater Ebene. Seiner Herrschaft über die Habsburg-Monarchie hatte er zwei Jahre vor seinem Tod gewissermaßen selbst den Todesstoß versetzt - mit seiner Unterschrift, die den Ausbruch des Ersten Weltkrieg besiegelte. Trotzdem überwiegt in der Erinnerung oft das Positive. Großen Anteil daran hatte wohl die Frau an seiner Seite: Sisi, deren Geschichte auch 125 Jahre nach ihrem Tod mythenumwoben im Gedächtnis geblieben ist. Exzentrisch, schön und unnahbar - auch für ihren Gatten Kaiser Franz Joseph. Doch wer war der wahre Franz Joseph? Wohl über weite Strecken ein Herrscher, der stoisch und mit eiserner Hand regierte. Ein Kaiser, der zu oft all seine Energie daran setzten, das Alte zu bewahren - und das Neue nicht aufkommen zu lassen. Eine österreichisch-deutsche Koproduktion, die ein völlig neues Licht auf den altbekannten Kaiser wirft- einen Kaiser, dessen Kindheitstraumata sein ganzes Leben überschatten sollten.
Ein Film von Martin Koddenberg
Eine Koproduktion von ORF, pre tv, ZDF und arte.
21:05 22:00 14.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Der letzte Kaiser - Karl I. Er war der letzte österreichische Kaiser. Nach dem Tod seines Onkels Franz Ferdinand 1914 unerwartet zum Thronfolger geworden, wird der junge Erzherzog Karl Franz Josef von Österreich inmitten der Kriegswirren des Ersten Weltkriegs zum Kaiser des sterbenden Vielvölkerreic...

Viac
Der letzte Kaiser - Karl I. Er war der letzte österreichische Kaiser. Nach dem Tod seines Onkels Franz Ferdinand 1914 unerwartet zum Thronfolger geworden, wird der junge Erzherzog Karl Franz Josef von Österreich inmitten der Kriegswirren des Ersten Weltkriegs zum Kaiser des sterbenden Vielvölkerreiches. Er versucht zwar die Monarchie noch zu retten, doch letztlich ist er es, der im November 1918 die Verzichtserklärung unterschreibt und damit den Weg zur Gründung der Republik Österreich ebnet. Eine Abdankung lehnt er jedoch ab und emigriert mit seiner Familie in die Schweiz. Als er 1921 zweimal erfolglos die Restauration der Monarchie versucht, internieren ihn die Alliierten auf der portugiesischen Insel Madeira, wo er im Jahr darauf an einer Lungenentzündung verstirbt. In der ORFIII-Dokumentation wird ein neuer Blick auf den letzten Kaiser Österreichs geworfen, der eine äußerst glücklose Rolle am Ende der Jahrhunderte währenden Herrschaft der Habsburger einnimmt, 2004 aber dennoch von Papst Johannes Paul II seliggesprochen wird. Er war der letzte österreichische Kaiser. Nach dem Tod seines Onkels Franz Ferdinand 1914 unerwartet zum Thronfolger geworden, wird der junge Erzherzog Karl Franz Josef von Österreich inmitten der Kriegswirren des Ersten Weltkriegs zum Kaiser des sterbenden Vielvölkerreiches. Er versucht zwar die Monarchie noch zu retten, doch letztlich ist er es, der im November 1918 die Verzichtserklärung unterschreibt und damit den Weg zur Gründung der Republik Österreich ebnet. Eine Abdankung lehnt er jedoch ab und emigriert mit seiner Familie in die Schweiz. Als er 1921 zweimal erfolglos die Restauration der Monarchie versucht, internieren ihn die Alliierten auf der portugiesischen Insel Madeira, wo er im Jahr darauf an einer Lungenentzündung verstirbt. In der ORFIII-Dokumentation wird ein neuer Blick auf den letzten Kaiser Österreichs geworfen, der eine äußerst glücklose Rolle am Ende der Jahrhunderte währenden Herrschaft der Habsburger einnimmt, 2004 aber dennoch von Papst Johannes Paul II seliggesprochen wird.
22:00 22:50 14.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Habsburgs Heimkehr - Die Republik und die ehemaligen Monarchen. Die ORF-III-Dokumentation stellt die Frage nach dem Umgang der Republik mit seinen ehemaligen Monarchen. Der Staatsvertrags-Bundeskanzler Raab - er war selbst Offizier an der Isonzo-Front - fasst es 1955 in einem kurzen Satz zusammen: "...

Viac
Habsburgs Heimkehr - Die Republik und die ehemaligen Monarchen. Die ORF-III-Dokumentation stellt die Frage nach dem Umgang der Republik mit seinen ehemaligen Monarchen. Der Staatsvertrags-Bundeskanzler Raab - er war selbst Offizier an der Isonzo-Front - fasst es 1955 in einem kurzen Satz zusammen: "Die Monarchie war schön, aber es ist vorbei!" Vierunddreißig Jahre später, am 1. April 1989, überträgt der ORF das Begräbnis der letzten Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, viereinhalb Stunden live. Diese technische Höchstleitung bildet den Rahmen für die historische Betrachtung des politischen Umgangs Österreichs mit der Familie Habsburg nach 1918. Von Kurt Schuschnigg bis Karl Habsburg, von Bruno Kreisky bis Peter Filzmaier, vom Lenker der imperialen Leichenkutsche bis zum letzten Diener der Kaiserin kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zum Wort. Das Begräbnis markiert den historischen Höhepunkt des Aufeinandertreffens der Zweiten Republik mit der imperialen Vergangenheit des Landes - wie es Hugo Portisch als damaliger Kommentator treffend schildert.
Zankapfel zwischen der Republik und den Habsburgern ist das Habsburger-Gesetz von 1919, das bis heute Gültigkeit hat. Von den Alliierten in den Staatsvertrag reklamiert, wird es zum Auslöser zahlreicher großkoalitionärer Kämpfe und führt 1961 zur "Habsburg - Krise", die Otto Habsburg-Lothringen mit seinen Einreiseplänen nach Österreich auslöst. Streiks und Demonstrationen inklusive. Denn während Otto Habsburg, das Oberhaupt der Familie, die geforderte Verzichtserklärung unterschreibt, hauptsächlich um seine Europapolitik ungehindert fortführen zu können, hat sich Zita ihr ganzes Leben lang geweigert dies zu tun. Sie hat nie daran gezweifelt, die rechtmäßige Kaiserin von Österreich zu sein. 1989 bringt ihr Tod die Republik unter Zugzwang. Wie mit ihrem Begräbnis umgehen? Ist es eine rein private Veranstaltung oder gewinnt die Marke Habsburg durch das pompöse Zeremoniell wieder an Marktwert und Bedeutung?
Historiker und Zeitzeugen beleuchten die komplexen und bisweilen kuriosen Fragen, die sich Nachkriegs-Österreich in Bezug auf die Habsburger gestellt hat. Dabei geht es vor allem um die Frage der Vermögenswerte. Was gehört der Republik und was steht der ehemaligen Kaiserfamilie zu? Wie legitim ist es, heute noch Hofratstitel zu verleihen? Schlüssel- und letztendlich Versöhnungsfigur der politischen Diskussion wird Bruno Kreisky, der in den 1970er Jahren den Konsens mit der Familie sucht. Letztendlich ist
22:50 23:40 14.11.2026 ORF III
zeit.geschichte
Dokument

Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918. Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanz...

Viac
Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918. Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das Habsburgergesetz führte 1962 zur sogenannten „Habsburgkrise“, als sich die Regierung über die geplante Einreise Otto von Habsburgs nach Österreich nicht einig wurde. Die Frage, wie real das „Habsburger-Gespenst“ damals wirklich noch gewesen ist, bleibt bis heute nicht eindeutig zu beantworten. Otto Habsburg lobbyierte unter anderem beim damaligen Kurier-Chefredakteur Hugo Portisch, um „Justiz-Kanzler“ in Österreich zu werden. Das Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder behauptet? R: Wolfgang Winkler. Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das Habsburgergesetz führte 1962 zur sogenannten „Habsburgkrise“, als sich die Regierung über die geplante Einreise Otto von Habsburgs nach Österreich nicht einig wurde. Die Frage, wie real das „Habsburger-Gespenst“ damals wirklich noch gewesen ist, bleibt bis heute nicht eindeutig zu beantworten. Otto Habsburg lobbyierte unter anderem beim damaligen Kurier-Chefredakteur Hugo Portisch, um „Justiz-Kanzler“ in Österreich zu werden. Das Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder behauptet? R: Wolfgang Winkler.